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Monty Python: Ministry of Silly Walks

Freitag, März 11th, 2011

Muss man dazu noch viel sagen?



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Wir berechnen wie viel ihr zum Leben braucht

Freitag, Oktober 1st, 2010

Ach, heute schon euren Anzug poliert? Na, aber natürlich nicht, denn den braucht ihr ja nicht. Dafür könnt ihr meinen Anzug noch reiner polieren. Vielleicht gebe ich euch dafür auch ein bisschen Geld… Ich? Wer ich bin? Na, ich bin natürlich euer Schicksal, denn ich berechne in meinem Maßanzug eure Hartz-IV-Sätze. So, sehen wir also mal, was ein durchschnittlicher Mensch so zum Leben brauchen könnte.

Als ich das letzte Mal einen Supermarkt betreten habe, kostete ein Laib Brot noch zehn Pfennig. Das rechnen wir in Euro um und dann braucht eine sechsköpfige Familie 2 Euro für Brot im Monat, das müsste locker reichen.

Alkohol und Zigaretten streichen wir, das heißt sie brauchen sich auch keine Reinigungsmittel und Kosmetika, in denen Alkohol enthalten ist, kaufen. Wein zum Kochen oder Alkohol für Süßspeisen? Wozu wollt ihr das denn haben?! So viel Luxus seid ihr doch gar nicht gewöhnt! Gibt man euch Alkohol werdet ihr eh gleich abhängig, wo ihr doch so schwache Charaktere seid…

Dann nehmen wir noch drei Euro pro Kind für Hobbys, naja, Kinder haben ja Fantasie und können sich mit Ästen, die sie finden ganze Welten erschaffen! Und was soll so eine Familie schon im Monat essen? Die meisten Deutschen sind eh zu fett, also könnten die ruhig mal abspecken. Ob ich ihnen einen kleinen Zuschlag für aus dem Ausland illegal eingeführte Diät-Pillen gebe?

Am Ende bekommt ihr alle fünf Euro mehr und das müsste ja auf jeden Fall für Brot, Wurst, Käse und Co. reichen. Und wenn ihr spart, dann könnt ihr euch davon vielleicht auch noch einen Urlaub leisten. Was beschwert ihr euch denn, dass ihr keine Arbeit mehr durch die Krise habt? Wer hat die Krise denn verursacht? Oh… *Verkriecht sich in seinem Maßanzug, in den ein Panic Room eingebaut ist*.



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Monty Python: „Ministry of Silly Walks“

Freitag, Juni 11th, 2010

Muss man dazu noch viel sagen? Also, geht alle auf die Ämter, renkt eure Kniescheiben aus, kugelt eure Gelenke aus und kriecht, schlurft, hüpft und tänzelt über die Büroflure. Wenn man schon gerade im Irrenhaus ist, sollte man sich auch so benehmen:



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Der Versuch einen Termin beim Arbeitsamt wahrzunehmen

Freitag, Mai 28th, 2010
Das Haus, das Verrückte macht

Das Haus, das Verrückte macht

Es war einmal ein Mann, ein verwunschener Mann, der momentan etwas vom Pech verfolgt wurde. Wir nennen ihn jetzt einfach mal Pechmarius. Nach langem Hin und Her hatte unser Pechmarius es geschafft, einen Antrag beim Arbeitsamt zu stellen. Nun stand der erste Termin an, wo er auch noch eine Genehmigung für ein unbezahltes Praktikum einholen wollte. Ja, man bekommt kein Arbeitslosengeld mehr, wenn man ein unbezahltes Praktikum macht, das mehr als 15 Stunden die Woche in Anspruch nimmt. Es sei denn das Amt genehmigt es und man darf dies auch nur einmal tun und auch nur bei bestimmten Einrichtungen, egal ob sie für den eigenen Job wichtig sind oder nicht.

Sich dieser Idiotie bewusst, machte sich Pechmarius also auf den Weg zu seinem ersten Termin beim Amt. Mit dem hochoffiziellen Zettel in der Hand, auf der ihm der hochoffizielle Termin einer Audienz mitgeteilt wurde, ging er also zum angegebenen Raum. Es war der Raum 135. Ob dieser Raum auch ein verwunschener Raum war?

Jedenfalls erschien es Pechmarius so, denn obwohl er pünktlich war, wartete er vor dem Raum, klopfte, niemand öffnete und dann wartete er wieder. Nach einer Stunde Warten reihte er sich am Empfang in die gefühlte 100 km lange Schlange ein. Nach einer weiteren Stunde, kam er endlich an die Reihe und man teilte ihm hochoffiziell mit, dass man auch nicht wüsste, was los sei und er sich in den Warteraum setzen solle.

Pechmarius ging zu Raum 135 zurück um noch einmal sein Glück zu versuchen. Auf dem wahrscheinlich auch verwunschenen Gang traf er eine Kollegin der Mitarbeiterin, mit der er verabredet war. Diese teilte ihm mit, dass die Kollegin heute frei habe. Pechmarius schwoll der Kopf rot an, er blähte die Nüstern und war kurz vor einer Implosion, die andere auch hätte leicht mitreißen können. Als die wahrscheinlich auch verwunschene Mitarbeiterin das sah, erbarmte sie sich seiner und bat ihn in ihren Raum um sich seines Falles anzunehmen.

Als die Mitarbeiterin die verwunschene Praktikumsbescheinigung in ihren verwunschenen Computer eingab, stellte sie fest, dass Pechmarius mit unvollständigen Daten registriert war und dass bei der Praktiukumsbescheinigung ein Kreuz fehlte. Daraufhin lehnte sie das unbezahlte Praktikum ab und bat Pechmarius sich noch einmal am Empfang hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen zu melden.

Nach zwei weiteren Stunden warten und vier weiteren Verwechslungen ließ man ihn in einen Raum, wo eine Mitarbeiterin zwei Wörter in den Computer tippte und ihn dann entließ…

Ja, Freunde, so hat es sich wirklich zugetragen. Pechmarius lebt heute in einer psychischen Einrichtung, da er noch zehn weitere solcher Termine versucht hatte, hinter sich zu bringen…


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