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Der Beamten-Apparat wird euch assimilieren

Freitag, April 22nd, 2011

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich so manchen Beamten sehe, dann muss ich automatisch an die Borg aus Star Trek denken und wenn ich die Borg aus Star Trek sehen, dann fallen mir so manche Beamte ein:



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Die Baum-im-Wald-Umfall-Überwachung

Freitag, März 25th, 2011
cc by geograph/ Chris Reynolds

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Hochphilosphische Philosophen stellen sich bereits seit Jaaaahren die hochphilosophische Frage nach dem umfallenden Baum im Wald. Nein, ich spreche nicht vom berühmten fallenden Sack in China oder von der Henne und dem Ei, sondern von folgender bekannten Problemstellung: Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand ist da und sieht oder hört es, ist er dann wirklich umgefallen?

Da es sich hierbei um eine durchaus existenz-bedeutende Frage handelt, haben die deutschen Minister für Überwachung und Innereien die Sache in die Hand genommen. Bei der Fragestellung geht man ja irgendwie davon aus, dass wenn wir Menschen nicht alles sehen und hören, es dann kaum existieren kann. Oder aber wir existieren nicht, wenn wir etwas auf der Welt übersehen.

So haben wir Deutschen eine weitere Errungenschaft der Sicherheit und Bürokratie ins Leben gerufen: die Baum-im-Wald-Umfall-Überwachung. Jeder noch so kleine Baum wird ab jetzt in unseren Landen überwacht, damit er nicht unbemerkt umfällt und damit unsere Existenz auslöscht. Ja, so sorgt der Staat für uns!



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Was heißt hier eigentlich Bürokratie?

Sonntag, März 6th, 2011
cc by flickr/ Elias Schwerdtfeger

cc by flickr/ Elias Schwerdtfeger

Ja, die Bürokratie ist überall, sie begleitet uns tagtäglich, sie pfeift gemeinsam mit uns aus den letzten noch verbliebenen Löchern. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht mit Vorschriften und Formularen konfrontiert sind und sei es nur das simple Überweisen von Geld von hier nach da, kreuz und quer und wieder zurück.

Doch was heißt das eigentlich, Bürokratie? Wie sich so manch einer noch ableiten kann, ist das wörtlich ungefähr die „Herrschaft der Verwaltung“. Alleine das sollte einen schon stutzig machen, wobei beherrscht davon werden wir auf jeden Fall! Die Steigerung davon wird dann als Bürokratismus bezeichnet, also, überzogene bürokratische Handlungen, wobei der Mensch als Objekt behandelt wird und die Vorschriften über dem Menschen stehen. Ihr dürft euch selbst aussuchen, worin wir leben.

In unserem Sprachgebrauch könnte man auch sagen, wir werden vom Büro beherrscht. Wer von euch ist an einen Schreibtisch gefesselt? Woher kommt nun aber das Wort Büro. Sprachwissenschaftler sehen den Ursprung im spätlateinischen Wort burra, was „grober Wollstoff“ oder „zottiges Gewand“ heißt. Genau diesen Stoff hat man dann später benutzt um Schreibtische zu beziehen und später hat man das einfach auf den Ort übertragen, wo der Schreibtisch steht. Wir werden also am Ende von einem Stück Stoff regiert. Fragt sich nur aus welchem Stoff die Politiker gemacht sind?



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Sigi Zimmerschied und sein Reißwolf Wolfi

Freitag, Februar 11th, 2011

„Der Mensch wird erst zum Menschen durch eine Aktennotiz. Und seine Existenz endet mit der Vernichtung der Akte.“


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Stromrechnung über 88.000 Euro – Kein Formblatt für Entschuldigungen

Freitag, Februar 4th, 2011
cc by flickr/ Chuck Caveman Coker

cc by flickr/ Chuck Caveman Coker

Auch unseren großen und mächtigen Konzernen (man mag es glauben oder nicht) unterlaufen Fehler, naja, natürlich sind es nur so etwas wie Fehler, denn einen echten Schuldigen gibt es natürlich nie.

So staunte eine Frau in Frankreich nicht schlecht, als sie von ihrem Stromversorger aufgefordert wurde, ihre Stromrechnung für letztes Jahr in Höhe von 88.242 Euro zu begleichen. Zunächst wollte sie sich freuen, da ihr 150 m²-Haus wohl schlagartig gewachsen sein musste, doch dann ließ sich doch mit einem Blick feststellen, dass sie nicht im Schloss Versailles residierte.

Sie schrieb also ihrem Anbieter und nach langem Hin und Her gab dieser schließlich zu, dass es ein Fehler war. Die Frau forderte nun eine Entschuldigung, doch das Unternehmen teilte ihr in einem extra Brief mit, dass dies nicht möglich sei, da es kein Formblatt für Entschuldigungen gäbe. Was wären wir Menschen nur ohne Formblätter? Hilflos und allein. Und für was es eben kein Formblatt gibt, das existiert entweder nicht oder ist schlicht und ergreifend nicht nötig.

Die Frau weigert sich nun auf der anderen Seite Geld mehr für ihren Strom zu bezahlen bis man sich bei ihr entschuldigt hat. Ist ja auch ihr gutes Recht, denn für Weigerungen gibt es bestimmt ein Formblatt und Sturheit müssten die Konzerne ja nachempfinden können…


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Auskunft über die eigenen Daten

Freitag, Januar 28th, 2011
cc by wikimedia/ BMI - Deutschland

cc by wikimedia/ BMI - Deutschland

Wir kennen alle die Situation, in der beamtliche Mitmenschen uns nicht glauben, wer wir sind und daher dafür erst einen Beweis sehen wollen. Personalausweise, Führerscheine, Geburtsurkunden, Reisepässe, Mitgliedskarten usw. reichen anscheinend schon lange nicht mehr aus um unsere Existenz zu beweisen.

Wer heute etwas sein will, also wirklich sein will, muss in regelmäßigen Abständen dafür sorgen, dass dieses Sein auf mannigfaltige Weise in papierischer und digitaler Form auch berechtigt ist. Als würde sich unser Leben und vor allem das der Beamten und Offiziellen automatisch verlängern und intensiver werden, wenn wir unsere Eckpunkte immer wieder in Akten, Bescheinigungen und Ausweisen sehen.

Das Schönste ist aber, dass wir dafür meist auch noch zahlen müssen um diese Informationen, die die eigene Existenz beweisen, zu bekommen. Wir müssen uns also quasi in regelmäßigen Abständen immer wieder aufs Neue selbst kaufen. Na, wenn das nicht ein toller Beleg für unser System ist! Wer jetzt noch behauptet, er sei nicht käuflich, steht wahrscheinlich noch mit der Nummer, die wieder unser Dasein beweist, in der Schlange im Amt und wartet…


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Der Beschwerde-Tipp des Tages

Freitag, Januar 14th, 2011
cc by flickr/ rejohnson71

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Ärgert ihr euch auch immer so über diese blöden Beamten, über diese flachbrüstigen, besserwisserischen Sesselfurzerinnen, über die schmalspurigen und kleinkarierten Schnitzelimitate, über diese großgestreiften Landschulheim-Anbeter? Dann gebt es ihnen richtig! Es folgt der Beschwerde-Tipp:

Ja, wenn es schneit oder der Zug Verspätung hat, sagt dem einfachen Zugpersonal mal so richtig eure Meinung! Wenn sie schon mit einem im selben Boot bzw. Zug sitzen, dann sollen sie wenigstens rausgehen und schieben oder das Wetter anhalten, schließlich arbeiten sie für die Deutsche Bahn und sind damit mitverantwortlich für alle großen Entscheidungen, die das kollegiale Management trifft.

Und wenn ein Paket oder ein Brief nicht ankommt, dann macht den Postboten fertig. Der hat ja alle Briefe, die in ganz Deutschland verschickt werden unter seinem Sofa gebunkert, mit dem er immer bequem durch die Straßen gleitet. Ab und an hat er eben Hunger und isst mal einen Brief oder ein Paket. Da sieht man einmal, wie schuldig er ist, wenn wir unsere Briefe nicht bekommen.

Wendet euch also unbedingt bei der nächsten Beschwerde an die kleinen Leute und nicht an die Verantwortlichen da oben, wo auch immer dieses Oben ist…


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Zum Jahreswechsel: Die Prognosen für 2011

Dienstag, Dezember 21st, 2010
cc by wikimedia/ Steevie

cc by wikimedia/ Steevie

Ich sehe, wenn ich in meine genormte und doppelt versicherte Kristallkugel blicke, im nächsten Jahr lange Schlangen vor den Ämtern, wutschnaubende Menschen gefangen in Telefonwarteschleifen, Beamte, die bald keine Beamte mehr sind und herablassend auf die noch weniger verbeamteten blicken. Jaaaa, ich kann es ganz genau sehen!

Vor meinem inneren Auge manifestiert sich noch ein Bild. Jetzt wird es deutlicher: Ja, ich sehe Politiker, die eine große Hartz-IV-Reform verabschieden und die Kluft zwischen Arm und Reich noch mehr vergrößern. Auch einen lustigen Jungspund gibt es da, der will etwas durchziehen, was sich Pflegereform nennt und dann am Ende doch einfach nur jeden Bürger kostet.

All dies zeigt sich mir bei einem Blick in das Jahr 2011, das sich absolut und total von den vergangenen Jahren unterscheidet. Ja, wandelnde Gelfrisuren und Rollkragenpullis, wie wir sie alle lieben, werden auch in den kommenden Monaten die Talkshows bestimmen.

Wie wunderbar doch die Zukunft ist, dieses unentdeckte Land… In diesem Sinne verabschieden wir uns für ein paar Tage in die Weihnachtspause und lesen uns hier dann hoffentlich froh und munter im nächsten Jahr wieder. Also, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Es wird alles besser! 😉


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Der Alptraum eines jeden Beamten aus dem Film „Schartl“ von Sigi Zimmerschied

Freitag, Dezember 17th, 2010

Ja, Beamte haben es schwer, vor allem, wenn man sich das Leben so sicher und gleich macht, dass es zu keinen Verwechslungen kommen sollte, es aber dann doch tut, weil man sich das Leben so sicher und gleich gemacht hat. Ein Auszug aus dem Film „Schartl“ (1995) von Sigi Zimmerschied, bei dem man sich unbedingt noch den angrenzenden zweiten Teil ansehen sollte:


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Hol dir deinen persönlichen Bürokraten als App aufs Handy

Dienstag, August 24th, 2010

Du bist die Ausfüllerei von Formularen und Anträgen leid? Du kannst all das nicht mehr sehen und verstehst nur noch Bahnhof? Dann hol dir deinen persönlichen kleinen Bürokraten als App auf dein Handy. Dieser kleine Wichtel wird für dich alle Arbeiten erledigen, denn Apps lösen schließlich all unsere Probleme…

Leg all deine wichtigen Formulare ruhig in seine Hände. Er macht das schon. Du musst ihm nur vertrauen. Bei der Bürokratie geht nichts ohne Vertrauen! Beschwer‘ dich am Ende nicht, dass du keinen Überblick mehr über alles hast, denn du wolltest das Ganze ja loswerden.

Dafür belohnt dich der kleine Bürokrat aber auch mit jeder Menge Freizeit, die du in sinnvollere Dinge investieren kannst. Wer kein Smartphone hat, kann sich den kleinen Bürokraten übrigens auch im Miniformat für die Schreibtischschublade holen. Diesen musst du dann allerdings regelmäßig mit Zahlen füttern, damit er nicht eingeht. Auch hier gilt die wichtigste Regel: Nicht beschweren, das mag der kleine Bürokrat gar nicht!


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